Mirinda & Poldi - Die verlorenen Ostereier VI


„Und in der ganzen Hektik habe ich dann vergessen den Korb zu kontrollieren. Ich habe die fertig bemalten Eier hineingepackt und wollte sie in dem kleinen Dorf auf der anderen Seite des Feldes verstecken. Ich habe leider erst viel zu spät gemerkt, dass der Korb immer leichter wurde, und erst jetzt gesehen, dass alle Eier unterwegs herausgefallen sein müssen. Das ist eine Katastrophe!“. Und schon fing der Hase wieder an zu jammern: „Übermorgen ist Ostern und bis dahin schaffe ich es nie nochmal Eier von den Hühnern zu holen, sie zu bemalen und dann auch noch zu verstecken.



Oh, oh, oh, Ostern werden die Kinder wohl dieses Jahr sehr enttäuscht sein.“ „Das dürfen wir nicht zulassen!“, bestimmte Poldi. “Mirinda, du hast doch immer eine gute Idee! Was machen wir nur?“ Die Prinzessin überlegte: „Es gibt nur eine Möglichkeit. Die verlorenen Eier müssen gefunden werden. Poldi und ich sind sehr gut im Suchen. Wir werden dir helfen. Du musst dich nur an den Weg erinnern, den du von der Werkstatt aus genommen hast.“ „Das würdet ihr wirklich tun?“, konnte der Hase es kaum glauben. „Zu dritt könnten wir es tatsächlich schaffen.“ „Klar“, prahlte Poldi von sich überzeugt, „ich bin der beste Osteier-Sucher weit und breit!“ Der Osterhase fing trotzdem wieder an zu schniefen: „Aber ihr dürft doch gar nicht wissen wo unsere Werkstatt ist. Das ist doch ein großes Osterhasen-Geheimnis!“ „Das verstehe ich“, erwiderte Mirinda, „aber wenn du Ostern retten willst, musst du eine Ausnahme machen. Wir wissen doch sonst gar nicht wo wir mit dem Suchen

anfangen sollen. Außerdem können Poldi und ich sehr gut Geheimnisse bewahren. Nicht wahr, Poldi?“, verkündigte Mirinda. „Ach ja, ich liebe Geheimnisse und würde sie nie, nie weitersagen, außer an Mirinda“, gab der Drache an. Da mussten alle lachen und der Hase begann angestrengt zu überlegten. Dann begann er mit seiner Wegbeschreibung: „Die Werkstatt befindet sich in der Nähe des großen Baumes, in dem die Eule wohnt. Von hier aus bin ich Richtung Fluss gelaufen, am Storch vorbei und dann mit einem großen Satz über den Bach gesprungen. Am Biberbau habe ich einen großen Haken nach rechts geschlagen, bis ich zum Wildbienenstock kam. Danach schlich ich durch den schmalen Schneckenpfad, begrüßte kurz den Mistkäfer und landete hier am Feldesrand.“



Hüpfe wie ein Hase durch die Wohnung. Wenn ihr zu zweit seid, muss der zweite genau deinen Weg nach hoppeln. Wenn du alleine bist, versuche ein zweites Mal genau den gleichen Weg zu nehmen.



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